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Sonnenblumenöl-Entgiftung

Aus der Ukraine kommt eine sehr alte Methode zur Behandlung von verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen. Nach Dr. F. Karach soll die Sonnenblumenöl-Behandlung Kopfschmerzen, Bronchitis, Zahnschmerzen, Thrombosen, Blutkrankheiten, Arthrosen, Lähmungen sowie zahlreiche andere Erkrankungen günstig beeinflussen.

Wie neuere pharmakologische Untersuchungen ergeben haben, wird durch die Anwendung von Sonnenblumenöl in der unten näher beschriebenen Weise eine Entgiftung des Organismus bewirkt. Hierbei werden durch die Mund- und Rachenschleimhäute fettlösliche Substanzen an das in der Mundhöhle befindliche Pflanzenöl abgegeben, darüber hinaus durch vermehrte Speichelproduktion auch über diese Drüsen fettlösliche Ballast- und Abfallstoffe aus dem Organismus wirkungsvoll entfernt.

Als einfaches Naturheilverfahren ist die Sonnenblumenöl-Behandlung insbesondere zur Entgiftung bei Schadstoffbelastung geeignet. Hierzu zählen im wesentlichen Holzschutzmittel, Belastungen durch Zahnmaterialien wie Amalgam sowie zahlreiche weitere Vergiftungserscheinungen.

Anwendung

Maximal 1 Esslöffel, minimal 1 Teelöffel kalt gepresstes Sonnenblumenöl in den Mund nehmen. Das Öl wird dann ohne Hast und Mühe im Mund gesaugt, gespült, durch die Zähne gezogen und gegurgelt für etwa 15 bis 20 Minuten. Das Öl darf auf keinen Fall hinuntergeschluckt werden.

Es ist zuerst dickflüssig, dann aber wird es dünnflüssiger, wonach es ausgespuckt werden sollte. Die ausgespuckte Flüssigkeit sollte so weiß wie Milch sein; ist sie noch gelb, ist das ein Zeichen, dass das Spülen von zu kurzer Dauer war.
Nach dem Ausspucken muss die Mundhöhle gründlich mehrmals mit Wasser gespült und die Zähne mit der Zahnbürste geputzt werden.

In der ausgespuckten Flüssigkeit befinden sich grosse Mengen an Bakterien, verschiedene Krankheitserreger und schädliche Substanzen, so dass auch das Waschbecken nach dem Ausspucken gereinigt werden sollte.
Während des Saugens und Schlürfens wird die Durchblutung der Rachen- und Mundschleimhäute erheblich angeregt und verstärkt, so dass sich über die vermehrte Durchblutung auch eine erhöhte Schadstoff-Freigabe in den Mund einstellt.

Eine weitere auffallende Begleiterscheinung dieser Behandlung sind Festigung lockerer Zähne, das Unterbinden von Zahnfleischbluten und sichtbares Weißwerden der Zähne.

Die Spülung wird am besten morgens vor dem Frühstück vorgenommen. In bestimmten Fällen kann nach ärztlicher Anweisung die Behandlung mehrmals am Tag wiederholt werden. Sollte sich unter der Behandlung eine verstärkte Müdigkeit zeigen, so ist dies Zeichen eines vermehrten Schadstoff-Abtransportes in die Blutbahn durch den angeregten Entgiftungsprozess und insofern unbedenklich.