Schmerztherapie - Behandlungskonzepte

Unser Arzt und Schmerzspezialist Dr. med. Gerrit Sütfels ist speziell ausgebildet in der Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände unter ganzheitlichen und naturheilkundlichen Gesichtspunkten. Zunächst erfolgt ein umfassendes Anamnesegespräch, bei neuen Patienten oder chronischen Erkrankungen in der Regel von 60 Minuten, und eine manuelle Untersuchung. Eine unvollständige Diagnostik wird ergänzt (z.B. Vitamin – und Mineralstoffwerte oder Kernspintomografie). Anschließend wird ein umfassendes Behandlungskonzept (Multimodale Schmerztherapie) erarbeitet, das möglichst aus Naturheilverfahren und Selbsthilfestrategien besteht, das aber um alle konventionellen Therapien (Injektionen, Schmerzmittel etc.) ergänzt werden kann.

In der modernen orthopädischen Schmerztherapie unter Einbeziehung der Faszientherapie, Chirotherapie und Haltungsoptimierung ist unsere Ärztin Ruth Biallowons spezialisiert. Dafür kann sie u.a. dreidimensionale Wirbelsäulenvermessungen durchführen.

Wichtige Behandlungsbausteine

  • Ausführliche Beratung und Krankheitserläuterung: Aus der Anamnese, dem Arzt-Patienten-Gespräch, werden über 70% der relevanten Informationen bezüglich einer Erkrankung gezogen. Weniger als 20% verbleiben für technische Untersuchungen wie Röntgen und MRT. Deshalb nehmen wir uns 60 Minuten Zeit für ein Erstgespräch.
  • Konventionelle und naturheilkundliche moderne Arzneimitteltherapie: Von Weidenrinde bis Morphium besteht ein weitreichendes Angebot an schmerzreduzierenden Medikamenten, die jedoch nur gezielt dort angewendet werden, wo sie erforderlich sind. Schwerpunkt der Behandlung sind Lokaltherapien an den Wurzeln der Erkrankung bzw. eine Berücksichtung der Lebensumstände.
  • Therapeutische Einsatz von Vitaminen und Nährstoffen (Orthomolekulare Medizin): Dadurch können häufig Schmerzen reduziert und das Wohlbefinden gebessert werden. Vitalstoffmangel sind häufige Auslöser von chronischen Beschwerden.
  • Ausgleich einer Übersäuerung: Ein Mangel an Basen, die Säuren und damit körpereigene Schmerzstoffe abpuffern können, kann Schmerzzustände unterhalten.
  • Klassische chinesische Akupunktur, Triggerpunktakupunktur, Einnadelakupunktur nach Felix Mann, Ohrakupunktur, Dauernadeln und Laserakupunktur: Akupunktur ist in der Schmerztherapie wissenschaftlich nachweisbar wirksam und ideal mit einer Triggerpunktbehandlung kombinierbar.
  • Manuelle Therapie / Chirotherapie: Schwerpunkt ist die Untersuchung und Behandlung von Muskelfunktionsstörungen, die sehr häufige Auslöser von Schmerzzuständen sind. 70% der Rückenschmerzen sind muskulär bedingt!
  • Faszientherapie: Lösung von Verspannungen der bindegewebigen Häute, die Muskeln und Organe umgeben.
  • Erstellung eines häuslichen Übungsprogrammes: Ein wichtiger Baustein in der Behandlung von eher muskulären Störungen!
  • Entspannungsverfahren: Techniken wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Achtsamkeit können leicht in einem Kurs erlernt werden und führen über eine Muskelentspannung und Stresssreduktion zu einem Nachlassen der Schmerzen.
  • Elektrotherapie/Reizstrom (TENS): Reizstrom wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd.
  • Magnetfeldtherapie: sanfte Schmerzbehandlung durch magnetische Felder.
  • Neuraltherapie nach Huneke und therapeutische Lokalanästhesie: Injektionen mit einem Lokalbetäubungsmittel an Schmerzpunkte, Gelenke und an die Wirbelsäule können v.a. akute Schmerzen effektiv senken.
  • Schmerzpflaster: Neben Morphium-haltigen Schmerzpflastern gibt es inzwischen zwei Pflaster zur lokalen Anwendung, eines enthält das Lokalbetäubungsmittel Lidocain (Versatis®), das andere das Cheyennepfeffer-Extrakt Capsaicin (Qutenza®).
  • Schröpfen, Schröpfkopfmassagen und Guasha: Schröpfen ist eine Saugtechnik zur Lockerung des Gewebes, Guasha eine intensive chinesische Schabmassage, die bei starken Verspannungen oder Migräne sehr gut wirksam ist.
  • Pneumatische Pulsationstherapie (PPT): eine Intensivierung des Schröpfens.
  • Kinesiotape: Der Einsatz von elastischen Verbänden verbessert muskuläre und Gelenk-nahe Schmerzen.
  • Blutegeltherapie: Nachweislich gute Wirksamkeit bei Gelenk- und Rückenschmerzen.
  • Ernährungsempfehlungen und Mind-Body-Medizin: Die Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren bei chronischen Schmerzen ist besonders wichtig.
  • Psychologische Gesprächsführung: Die Berücksichtigung des seelischen Befindens ist bei Schmerzen sehr wichtig, da es enge Zusammenhänge zwischen den entsprechenden Hirnregionen gibt.
  • Intensives Schmerzbewältigungstraining
  • Sozialmedizinische Mitbetreuung

Externe Behandlungen / Kooperationen

  • Physiotherapie (Krankengymnastik) und Osteopathie
  • Psychotherapie (Gesprächstherapie)
  • Muskelaufbautraining / Rehasport
  • Yoga, QiGong und TaiChi
  • Stressbewältigungstraining nach dem MBSR-Konzept (Achtsamkeits-basierte Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn)
  • Interventionelle Verfahren (z.B. zur sog. PRT/“Rückenmarksspritze“ oder SCS-Katheter)
  • Operative Verfahren
  • Schmerzkliniken und Reha-Maßnahmen

In der Ganzheitlichen Schmerztherapie speziell ausgebildet ist unser Arzt und Schmerztherapeut Dr. med. Gerrit Sütfels. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite www.schmerztherapie-ganzheitlich.de.

Weitere Informationen:

Umfangreiche Schmerz-Webseite: www.schmerztherapie-ganzheitlich.de

Unser Schmerztherapie-Flyer

Und auf den Unterseiten: