Ängste ganzheitlich behandeln

Jeder Mensch kennt Ängste. Sie dienen dem Schutz und der Lebenserhaltung. Sie sind Teil unseres inneren Alarmsystems. Bei Gefahr muss in uns alles gut vorbereitet werden zu Kampf oder Flucht. Manchmal ist allerdings die innere Alarmanlage aus dem Lot und es gibt immer wieder Alarm in Situationen, wo es keine tatsächliche Gefahr gibt. Es gibt wiederkehrende Fehlalarme, die einen sehr belasten können und zu Vermeidungsverhalten führen, was dann zunehmend in einen Teufelskreis der Angst münden kann.

Mögliche Folgeerscheinungen chronischer oder wiederkehrender Angst sind:

Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Sie können körperlich und seelisch bedingt sein. Oft ist es ein Wechselspiel zwischen Körper und Seele.

Wir nehmen uns im Rahmen der ganzheitlichen Psychosomatik die Zeit, dies in einem ausführlichen diagnostischen Gespräch zu beleuchten, um dann therapeutisch gegenzusteuern.

Nach der Anamnese erfolgt eine körperliche Untersuchung, um körperliche Ursachen von Angstsymptomen berücksichtigen zu können. Darüber hinaus sind Laboruntersuchungen in Richtung Stressbelastung, Hormonstörung, Schilddrüsenerkrankungen, Serotoninstoffwechsel, Vitamine und Mikronährstoffe (Orthomolekulare Medizin) in der Regel sinnvoll. Auf dem Boden dieser Befunde entwickeln wir gemeinsam Lösungen zum Umgang mit der Angst und zum Auflösen der Angst.

Gut wirksam ist auch die Traditionelle chinesische Medizin mit Akupunktur und die europäische Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Desweiteren können achtsamkeitsbasierte Verfahren helfen, das Alarmsystem zu Ruhe zu bringen.