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Behandlung einer chronischen Übersäuerung

Eine chronische Übersäuerung führt zu Schmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung und Schwächung des Immunsystems.
Diese Seite soll allgemeine Informationen und Hilfestellungen zur Entsäuerung geben. Grundsätzlich gilt: je stärker die Übersäuerungswerte (Jörgensentest im Blut) und je länger die Beschwerdesymptomatik, um so länger dauert auch der Weg aus der Übersäuerung.

Mehr Informationen zum Säure-Basen-Haushalt finden Sie hier.

Wir empfehlen die Entsäuerung mit DermioCare.

Ernährung:

Folgende Nahrungsmittel führen häufig zu einer Übersäuerung und sollten gemieden werden:

  • Tierisches Eiweiß, v.a. Wurstwaren
  • Denaturierte, also stark weiterverarbeitete Nahrungsmittel
  • Zucker und Süßigkeiten
  • Weißmehlprodukte
  • Alkohol, Nikotin
  • Kaffee, Schwarzer Tee
  • Schwermetallbelastung kann eine Rolle spielen

Eine genaue Übersicht über eine basische Ernährung finden Sie in unserer Ernährungstabelle (PDF-Dokument).

1x/Woche Kartoffeltag

•Morgens: Ein Stück Obst nach Geschmack, aber gedämpft, Portion mit kleinen Bissen langsam essen.
•Mittags: 400 g Pellkartoffeln mit basischem Gemüse (Sellerie, Karotten, Fenchel) oder mit Blattsalat oder Petersilie oder auch Kartoffelbrei.
•Abends: 200 g Backkartoffeln mit Butter oder Kartoffelbratlinge.

Bewegung:

Über ein leichtes Ausdauertraining wie Walking, langsames Joggen, Schwimmen oder Radfahren werden Säuren über die Bildung von Milchsäure (Laktat) ausgeschieden. Im Rahmen einer Entsäuerungsbehandlung ist deshalb ein leichtes Training sinnvoll. Leistungssport oder sportliche Spitzenleistungen können dagegen – ebenso wie chronischer Stress – eine Übersäuerung fördern.

Eine sehr gute Methode der Entsäuerung ist das DermioCare. Hier wird die Säureausscheidung über die Haut gefördert.

1x/Woche ein Entsäuerungsbad

Vollbad mit Zusatz von soviel Natriumbicarbonat (lose aus der Apotheke oder z.B. Bullrich’s Salz in Dosen) zugeben, so dass ein pH-Wert von 8,5 erreicht wird. Die Menge wird je nach pH-Wert des Trinkwassers und der Wassermenge unterschiedlich sein. Entsprechende pH-Meßstreifen (pH 1-10) sind in der Apotheke erhältlich. Das Herausfinden der notwendigen Dosis ist prinzipiell nur einmal notwendig. Badetemperatur 30°-33° Celsius, Badedauer 30 Minuten. Abends zur nächtlichen Säurepufferung Basen einnehmen, entweder 1 Teelöffel Basenpulver, oder als Fertigpräparat z.B. 3 Tbl. Bullrich’s Vital Tbl. zerkauen und mit Wasser schlucken. Besser sind jedoch Basencitrate, die besser ins Blut und in die Zellen aufgenommen werden, z.B. Basencitrate pur von Apotheker Rudolf Keil.

Baseninfusionen

Bei entsprechender Indikation haben sich auch Baseninfusionen, ggfs. mit Zusatz von Procain bewährt (Procain-Basen-Infusionen). Diese Therapie kann nur unter ärztlicher Indikationsstellung und -überwachung erfolgen.

Die Basentherapie ist ein sehr erfolgsversprechendes Verfahren bei chronischen Krankheiten, Erschöpfung und Schmerzzuständen. Viele Naturheilverfahren wirken erst nach der Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes.

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