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Biologische Krebstherapie

Komplementäre und natürliche Unterstützung bei Krebs

Die biologische Krebstherapie wird in der Regel ergänzend zur konventionellen medizinischen Behandlung durchgeführt. Wo möglich sollte der Tumor operativ entfernt und ggf. mit Strahlen- oder Chemotherapie angegangen werden. Die biologische Therapie kann bereits während dieser klinischen Behandlungen beginnen und sollte einige Zeit darüber hinaus fortgeführt werden.

Wir sehen die biologische Krebstherapie nicht als Alternative zur schulmedizinischen Behandlung, sondern als sinnvolle Ergänzung, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu fördern, die Lebensqualität zu verbessern und Begleit- bzw. Folgeerkrankungen (Magen-Darm-Probleme, Erschöpfungszustände etc.) zu verhindern!

Vorgehen

In einem ausführlichen Gespräch wird der Tumorbefund erhoben, die onkologische Therapie erörtert und die begleitenden Symptome (Schmerzen, Übelkeit, Erschöpfung, Stress, Krankheitsbewältigung) besprochen. Es werden Therapieziele vereinbart.

Anschließend ist die Bestimmung des Immunstatus im Blut wichtig, um eine spezifische biologische Therapie zu ermöglichen. Ggf. sind weitere apparative und laborchemische Untersuchungen nötig, z.B. die Bestimmung von Freien Radikalen, Übersäuerung, Mineralstoffen und Vitaminen (v.a. Vitamin D und Selen).

Behandlungen

Das Therapieregime wird individuell auf Sie und Ihre Erkrankung abgestimmt. Bei der Auswahl der wirksamsten Verfahren hilft unter anderem der Immunstatus.
Folgende Behandlungen sind im Rahmen der biologischen Krebstherapie wichtige Therapiebausteine:

  • Ernährungsberatung: Kräftestärkung und Krebsabwehr
  • Krankheitsbewältigung: Leben mit der Diagnose Krebs
  • Misteltherapie: wissenschaftlich nachweisbare Verbesserung der Lebensqualität und der Rückfallrate
  • Hochdosis-Vitamin-Infusionen: Verringerung der Therapie-Nebenwirkungen und Stärkung des Immunsystems
  • Phytotherapie (Kräutertherapie) und Naturheilkunde : individuell auf das Tumorleiden zugeschnitten
  • Enzymtherapie: Proteolytische Enzyme aus Ananas, Papaya und Bauchspeichel-Extrakten können die Verträglichkeit der Chemotherapie verbessern und das Tumorwachstum eindämmen.
  • Orthomolekulare Medizin: Ausgleich eines Tumor- oder Therapie-bedingten Vitalstoffmangels, v.a. im Bereich Vitamin D und Selen
  • Akupunktur und Traditionelle chinesische Medizin: Linderung von Schmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen
  • Aufbau der Darmflora: Stärkung der Verdauungsleistung und des Immunsystems
  • Stress- / Spannungsregulation (z.B. als Kurs-Angebot): Krebs als Stressor
  • Erlernen von Entspannungstechniken
  • Angepasste Bewegungstherapie: Senkung der Rückfallrate!
  • Physikalische Therapien, z.B. Osteopathie: Linderung von Schmerzen und Blockaden

Zusätzlich beraten wir Sie bezüglich sinnvoller Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung der Lebensqualität und der Immunfunktion. Wichtig ist die optimale Dosierung – eine zu niedrige Dosis ist nicht wirksam, eine zu hohe Dosis kann schädigen bzw. in Wechselwirkung mit der Chemo- oder Strahlentherapie treten.

Wichtig ist auch die regelmäßige Kontrolle des gesamten Gesundheitszustandes im Ganzheitlichen Gesundheitscheck.

Papaya-Enzyme können helfen, den “Schutzschirm” der Krebszellen zu überwinden

Weitere Informationen:

Flyer Biologische Krebstherapie zum Download (PDF)

Die Rolle der Vitamine

Während der Tumortherapie und in der Nachsorge können Vitamin-Präparate unterstützend wirksam sein. Wichtig ist vor allem der Ausgleich eines weit verbreiteten Vitamin-D – Mangels, der anhand von Blutuntersuchungen kontrolliert werden sollte. Weiterhin empfehlen wir häufig die Einnahme von Vitamin C und Selen. Die Einnahmeform und Dosis sollte jedoch an die individuelle Erkrankung und an den Stand der Tumortherapie angepasst werden. Prinzipiell können Vitamin-Präparate nämlich mit Chemo- und Strahlentherapie in Wechselwirkung treten. Für Multivitaminpräparate bei Krebs liegen keine positiven Daten vor. Der Einsatz von Vitaminen sollte individuell auf Mensch und Erkrankung zugeschnitten sein.

Weitere Therapieoptionen hängen von den individuellen Bedürfnissen ab.

  • Bei Schmerzen ist eine Ganzheitliche Schmerztherapie sinnvoll.
  • Bei einem Tumor-bedingten Erschöpfungszustand, dem sogenannten Fatigue-Syndrom, erarbeiten wir ein umfassendes Behandlungskonzept, u.a. mit speziellen Aufbau-Infusionen und einem individuellen Übungsplan.
  • Bei Verträglichkeitsproblemen der konventionellen Tumortherapie können ergänzende naturheilkundlichen Behandlungen eingeleitet werden, z.B. Kräutertherapie (Phytotherapie), Homöopathie und Akupunktur.
  • Bei Immunschwäche ist eine spezielle Immundiagnostik erforderlich und eine anschließende Aufbau- und Immuntherapie sinnvoll.
  • Gerade nach einer Chemotherapie können auch Entsäuerungs- und Entgiftungsmaßnahmen hilfreich sein.

Im Rahmen eines ganzheitlichen Krankheitsverständnisses werden die Therapieoptionen individuell angepasst.

Wir beraten Sie gerne persönlich weiter!