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Messung von freien Radikalen

Oxidativer Stress greift die Zellen an

Die Theorie der freien Radikale wurde in den 1950er-Jahren durch den amerikanischen Wissenschaftler Denham Harman bei der Untersuchung von Alterungsprozessen ins Leben gerufen. Nach zunächst starker Kritik zeigen neuere Forschungsergebnisse, dass freie Radikale nicht nur für die Zellalterung, sondern auch für die Entstehung verschiedener Erkrankungen verantwortlich gemacht werden können, u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zuckerkrankheit, Krebs und Morbus Alzheimer.

Freie Radikale entstehen bei der Verbrennung von Sauerstoff im Körper und stellen hochreaktive Verbindungen dar, die mittels bestimmter Enzyme und sogenannter Antioxidanzien entgiftet werden müssen, bevor sie Zellstrukturen angreifen. Zu den Antioxidanzien gehören Vitamin C, E und Betakarotin sowie Spurenelemente wie Selen, Zink und sogenannte “sekundäre Pflanzenstoffe”. Wahrscheinlich werden unter starken körperlichen und seelischen Belastungen (z.B. im Stress) ebenfalls vermehrt freie Radikale gebildet.

Mit besonderen Laboruntersuchungen können wir freie Radikale im Blut messen und erhalten dadurch einen Hinweis auf die Gefahr potenzieller Zellschädigungen.

Wie wir im Rahmen der ganzheitlichen Präventionsmedizin Freie Radikale behandeln können, lesen Sie hier.

Die Messung der Freien Radikale gehört zum ganzheitlichen Gesundheitscheck.